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Thomas Jehle Quartett veröffentlicht neue CD "standARTs"
Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum „...close enough for Jazz“ aus dem Jahr 2010 widmet sich das Thomas Jehle Quartett in seiner neuesten Veröffentlichung dem breiten Repertoire der Jazz-Standards. Jedoch beschränken sich die Musiker nicht allein auf das Einspielen bekannter und weniger bekannter Jazz-Stücke, sondern öffnen sich auch neuen Feldern.
Zusammen mit vier Gastmusikern (drei Bläser, eine Sängerin) spielten sie die selbst geschriebenen Arrangements ein und vereinigen sie auf der CD „standARTs“. Der Wunsch der vier war es, in vielseitigen Arrangements die Stücke in ein neues Licht zu rücken.
Im Interview mit Concertina berichten Stefan Burkhardt, Thomas Jehle, Georges Soyka und Christian Zimmermann über die Entstehung von „standARTs“ und das Zusammenspiel innerhalb des Thomas Jehle Quartetts.
Concertina: Wie kamen Sie auf den Titel Ihrer neuen CD?
TJQ: Der Titel lag nahe, da wir uns bei diesem Projekt der Kunst des Jazzstandardspiels angenommen haben. So war es nur ein kleiner kreativer Schritt zu „standARTs“.
Concertina: Was darf der Zuhörer an klanglichen Neuheiten vom Thomas Jehle Quartett erwarten?
TJQ: Zum einen spielen wir auf der CD mit vier hervorragenden Gästen zusammen - es gibt also nicht nur den klassischen Quartettsound. Zum anderen haben wir uns im letzten Jahr musikalisch und spielerisch sehr weiterentwickelt. Die CD klingt „erwachsener“ als unser erstes Album „...close enough for Jazz“.
Concertina: Haben Sie musikalische Vorbilder, die Ihren Werdegang geprägt haben?
TJQ: Wir haben keine speziellen Vorbilder für unsere Band. Jeder hat seine eigenen „Lieblinge“, durch die er geprägt ist und die er in sein Spiel und damit in den Sound des Quartetts einbringt.
Concertina: Wie haben Sie als Gruppe zusammengefunden und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit?
TJQ: Hervorgegangen ist das TJQ aus dem Jazzensemble der HfM Karlsruhe unter der Leitung von Peter Lehel. Es ergab sich ein Konzert außerhalb des Hochschulrahmens in der Hemingway Lounge in Karlsruhe. Danach haben wir das Quartett auf eigene Beine gestellt. Die Zusammenarbeit ist sehr gut, jeder kann sich mit seinen Ideen einbringen, und es wird versucht, sie umzusetzen. In den meisten Fällen gelingt das auch!
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